Kirantis

Die Vergangenheit zieht lange Schatten, die auch die Zukunft verändern können.
 
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 Die dunkle Wohnung

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BeitragThema: Die dunkle Wohnung   Do Nov 25, 2010 10:42 pm

Eine dunkle Wohnung, sie besitzt keine Fenster und ihre Wände bestehen aus schwarz angemalten Beton. Sie besitzt ein Bad, eine Küche und einen Raum mit einem einfachen Bett. Es gibt zwar Lampen, jedoch keinen Lichtschalter. Fließend Wasser und Strom sind ansonsten vorhanden.
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Varron

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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Do Nov 25, 2010 10:48 pm

Varron wachte auf. Er schien auf irgend etwas weichen zu liegen, konnte es aber nicht identifizieren. Einen Moment war er sich unsicher, ob er überhaupt seine Augen geöffnet hatte, denn er sah absolut Nichts! Vorsichtig wank er sich vor den Augen, in der Hoffnung überhaupt etwas wahrzunehmen. War er etwa blind?
Varron wusste es nicht. Vorsichtig tastete er den Raum um sich herum ab. Er erfühlte bald ein metallenes Gestell sowie ganz in seiner Nähe eine kalte, glatte Wand aus Stein. Was soll das?, dachte er.
Wut entbrand haute er gegen die soeben erkannte Wand: "WARUM IMMER ICH?", schrie er in die Dunkelheit. Dumpf verstarb der Ton.
Angst stieg in ihn hoch, doch dann begann er zu schmunzeln.
Wie konnte er nur so dumm gewesen sein?, dachte er. Er war in der Lage mit einem Schnipser Feuer zu erzeugen und überlegte ernsthaft woher er eine Lichtquelle bekommen sollte. Sein Körper war zwar geschwächt, aber eine Feuerzeuggroße Flamme würde er doch sicher noch hinbekommen.

Varron hob den Daumen. Kurze Zeit später tanzte eine kleine Flamme auf seinen Fingernagel und schenkte ein kleines, flackerndes Licht.
Dennoch half ihm das nicht viel. Er erkannte nun die Möbel in näherer Umgebung. Er selbst lag auf einem einfachen Bett auf einer mit bereits grauen Laaken bedecktes Bett. Eine Decke und ein Kissen lagen am Fußende. Direkt neben dem Bett war ein kleiner, kniehoher Tisch, auf dem ein Glas und eine Flasche Wasser standen. Als Varron noch die Flamme etwas größer werden ließ, fand er eine kleine Anrichte mit einem Fernseher sowie ein paar Büchern, direkt daneben führte das Zimmer in einen dunklen, unheimlichen Gang.
Wände erkannte Varron keine. Entweder der Raum war noch viel größer, oder die Wände waren, und das Betasten der nächsten Wand bewieß es, absolut schwarz.
Er ließ die Flamme erlöschen. Was nun?
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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Mi Dez 01, 2010 9:40 pm

Vorsichtig tappte er durch den dunklen Gang, eine kleine Flamme auf der Handfläche als Lichtquelle. Auch hier bestand der Boden und die Wände aus schwarzen Beton. Varron bemerkte eine Deckenläuchte. Ob es hier auch einen Schalter für gab? Rechts erstreckte sich ein neuer, dunkler Gang. Er fand die Küche. Im Kühlschrank, in dem kein Licht brannte, fand er verschiedene Speisen, TIefkühlessen und ein paar Snacks. In der Ablage inter ihm außerdem noch diverse Dosen mit Essen. Na toll, Dosenfutter, dachte Varron. Zum zubereiten gab es einen Elektroherd, fließend Wasser, eine Mikrowelle und diverse andere Kochutensilien. Er ging den Weg weiter.
Bald darauf kam er zum nächsten Raum. Es handelte sich um das Badezimmer. Etwas Seife, Toilettenpapier und Duschgel war zu finden. Doch außer diesen Dingen, einer Toilette und einer Dusche war der Raum leer.
Weitere Räume besaß die Wohnung nicht. Beinahe wäre er gegen die schwarze Wand gelaufen. Was ihn noch mehr verunsicherte: Es gab keine einzige Türe...
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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   So Dez 19, 2010 2:39 am

Erneut saß Varron auf seinem Bett, unschlüssig was er machen sollte. Die Dunkelheit nahm immer mehr Teil von seinem Leben an. Ziemlich zusammengekauert saß er dort, leicht hin und her schaukenlnd.
Vor ihn begann etwas zu glühen. "Interessiert starrte er auf dem Punkt..."was zum...?"
Grelle, weiße Scheinwerfer blitzten schnell hinteineinander auf, sodass sich Varron die Augen zuhalten musste. Von überall her ertönte ein Geräusch, gemsicht aus Geschrei, Kratzen und einer monotonen Stimme, die immer nur eins rief:
"COREL COREL COREL COREL COREL COREL COREL COREL COREL COREL COREL COREL COREL COREL COREL COREL COREL COREL COREL COREL COREL COREL COREL COREL "
Varron kniff die Augen zusammen, hielt sich die Ohren zu und lies sich einfach nur noch fallen...
Nach drei Minuten war alles wieder ruhig und dunkel.
Eingeschüchtert rollte Varron sich wieder zusammen. "Woher war das gekommen?"
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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Do Dez 23, 2010 2:47 pm

Varron wachte auf. Während seines kurzen Schlafes plagten ihn Albträume, Momente aus seiner Kindheit, an die er sich nicht erinnern konnte. Wie er jedes Mal dieses Gefühl hasste, aufzuwachen und einfach Nichts zu sehen.
Immernoch lag er auf der Matratze, eingeschlossen von Dunkelheit. Langsam lies er seinen Kopf zur Seite sinken und erschrak. War da ein Gesicht im Dunlen? Eine Maske? Schnell erzeugte er eine Flamme, doch statt einer Person oder eines Objektes sah er lediglich eine der nackten, schwarzen Wände.
Sofort saß er aufrecht. "WER IST DA?", schrie er. Einen Moment verharrte er, doch es kam weder ein Geräusch, noch eine Antwort. Varron sprang auf und durchsuchte die Wohnung, doch er fand nichts auffälliges. "Du darfst nicht verrückt werden, Varron, beruhige dich", sprach er zu sich selbst. Hunger setzte ein. In der Küche fand er schnell eine Dose Ravioli.
Nach dem Essen ging es ihm etwas besser. Erneut saß er auf dem Bett. Er konnte einfach nicht weiter bloß herumsitzen. Um sich zu entspannen probierte er die Dusche aus. Das Wasser war eiskalt, doch es verhalf ihm einen kühlen Kopf zu bewahren. Wenn ich schon hier rumsitze, so könnte ich wenigstens trainieren, dachte er während das eisige Wasser über seinen Körper floss.
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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Mi Jan 12, 2011 3:47 pm

Plötzlich schlossen sich die Türen der Dusche und ein lautes "Klack" war zu hören. Die Temperatur stieg langsam, aber stetig an, bis das Wasser zu dampfen anfing. Plötzlich wurden die wende so gleißend hell, als ob sie aus Scheinwerfern bestehen würden und ein schneidendes Lachen, wie aus einer anderen Welt war zu vernehmen. Plötzlich hörte das Lachen auf und ein Schrei ertönte, von einer Frau die um ihr leben bettelte. Ein Schuss war zu hören. Es wurde Still.

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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Mi Jan 12, 2011 4:27 pm

"Scheiße, Scheiße Scheiße!!!!", schrie Varron auf. Durch das grelle Licht musste er die Augen zukneifen. Schnell tastete er sich an den Türknauf. So stark er konnte rüttelte er an der Glastüre der Dusche, jedoch ohne dass sich etwas tat.
Er spürte ein brennen auf dem Rücken. Das Wasser hatte bereits eine hohe Temperatur erreicht. Schnell drückte er sich an die kühle, gekachelte Wand, um den Strahl möglichst auszuweichen.
Diese Stimme hatte er gekannt. Es war Kiaras gewesen. Angst stieg in ihn auf. Hatten sie ihr was angetan? Geht es ihr gut?
Hass stieg in ihm auf. Er musste sich was einfallen lassen. Aus der Dusche kam er so schnell nicht heraus. Die Gefahr sich am Glas zu schneiden wenn er es so zerschlägt war viel zu hoch. Und zum durchschmelzen fehlte es ihn an Kraft. Der heiße Dampf lies ihn schnell schwitzen.
Er öffnete einen geringen Spalt die Augen, machte sie nach ein paar Sekunden aber wieder zu. Er brauchte irgendein Werkzeug. Was konnte er nur benutzen?
Ihm kam eine Idee. Einen Moment schaute er nach oben und erkannte wie gehofft den Duschkopf, der mit einem kleinen Rohr aus der Wand schaute. Mit seinen gesammten Gewicht hing er sich an das Rohr, lies aber wieder los.
Das Rohr hatte eine enorme Temperatur angenommen. Dann Versuch 2!, dachte Varron und hoffte, dass das Kupferrohr leichter schmolz als das Glas. Er konzentrierte sich, versuchte seinen Atem trotz der steigenden Temperatur und dem Wasserdampf zu beruhigen, und formte mit seiner Hand eine Spitze, die nun nur wenige Milimeter von dem Kupferrohr entfernt war. An der Spitze, an der alle Fingerspitzen sich berührten, bildete sich eine Flamme. Sie färbte sich blau, doch flackerte immernoch stark. Noch einmal versuchte er sein Glück. "Konzentrier dich", schrie er.
Aus der flackernden Flamme wurde eine spitze, scharf geschnittene Flamme die laut zischte. Na endlich. Vorsichtig hielt Varron sie an das Rohr. Funken flogen durch die kleine Kabine und Varron versuchte sich zu schützen. Langsam schnitt er eine feine Kerbe durch das Kupfer. Er spürte wie seine Kraft schwand. Lange konnte er das nicht mehr durchhalten. Die Wunde am Hinterkopf, die zu pochen begann, hatte er völlig vergessen. Schmerzen durchzogen immer mehr seinen Körper. Als das Rohr fast durchschnitten war ging Varron dann die Kraft verloren. Die Flamme erlosch.
Er rutschte ein Stück nach unten. Seine Beine berührten nun den heißen Strahl, was ihn schnell wieder sich aufstämmen lies. Noch einmal hing er sich kurz an das Rohr, und nun brach es auch. Das heiße Rohr streifte beim Fall mehrmals seinen Körper. Varron zischte auf. Rote Streifen waren zu sehen.
Der Heiße Wasserstrahl spritzte nun gegen die Glastür und verteilte sich an den Wänden. Schnell stellte sich Varron in die Mitte. Das dampfende Wasser unterspülte seine Füße und brannte. Schwankend hob er den kaum abgekühlten Duschkopf auf. Es tat höllisch weh, doch das musste er hinnehmen.
Mit voller Kraft schlug er mit den metallenen Duschkopf gegen die Glastüre. Ein lautes "Klirr" war zu hören und Stücke der Türe brachen heraus. Ein kleines Loch war entstanden.
Vorsichtig packte er hindurch und drehte von Außen am Türknauf. Nun lies sie sich öffnen.
Schnell stoß er die Türe auf und stolperte aus der Dusche, wobei er sich fast an den Glassplittern verletzte.
Schnell taumelte er zu seinen Sachen, zog sich an und rannte in den Flur. "Hier muss es einen Ausgang geben!!!", sagte er leise und suchte alles ab. Doch ohne Erfolg. So feste er konnte schlug er mehrmals gegen diverse Wände, sodass seine teilweise verbrannten Hände auchnoch zu bluten begonnen. "WAS WOLLT IHR VON IHNEN?", schrie er, in der Hoffnung eine Antwort zu bekommen. "LASST SIE IN RUHE!!!!"
Varron sackte zusammen, und wurde ohnmächtig.
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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Mi Jan 12, 2011 5:03 pm

Das Licht erlosch schlagartig, als ob es nie geleuchtet hätte und es war auch nichts mehr zu hören. Das einzige Geräusch war das des Wasserstrahls der kaputten Dusche, welcher sich nun auf den Badezimmerboden ergoss, bis auch das Wasser begonnen hatte weniger zu fließen und schließlich versiegte. Es war wieder absolute Ruhe eingekehrt, nur Varons keuchender Atem war noch leise zu hören. Es wirkte alles gradezu friedlich, als ob nie jemand an diesem Ort gewesen wäre, aber trotzdem war diese Stimme irgendwie komisch. Vielleicht war auch nie jemand hier gewesen. Niemand; außer Varron.

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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Mi Jan 12, 2011 10:53 pm

Mit einen leichten Stöhner wachte Varron auf. Seine Hände schmerzten ihn, es war eine Mischung aus brennen und pochen, die in Kombination alles andere als gut tat. Er erinnerte sich was passiert war. Tränen stiegen in seine Augen. Er konnte nichts tun, einfach nichts tun. Kiara könnte nun tot sein, er wusste es nicht.
Mit einer kleinen Flamme, gerade ausreichend um ein paar Zentimeter vor ihn licht zu erzeugen, wankte er zurück ins Bett. Dort angekommen rollte er sich zusammen. Er war ein Frak. Was konnte er schon tun? Er war nutzlos, hilflos und sicherlich vergessen.
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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Do Jan 13, 2011 12:11 am

Die gesamte Situation machte irgenwie einen erbärmlichen Eindruck. Das einzige Problem war nur, dass die leute, die für all dies verantwortlich waren nunmal kein Erbarmen hatten. Irgwendwer irgendwo fragte sich wahrscheinlich grade wie lange es wohl noch dauern würde, bis Varon gebrochen wurde. Jeder brach irgendwann. Jeder.
Langsam wurde alles in der Wohnung hell. Ganz langsam, so dass man schon fast spüren konnte, wie der Urheber es genoss dies zu tun. Langsam wurden auch die Töne aus den nicht zu lokalisierenden Lautsprächer lauter. Es war ein bekanntes Schlaflied, aber es wurde laut und völlig verzerrt, als wenn jemand das Mikrofon beim singen übersteuert hätte. Es war die Stimme einer Frau und das Lied hörte sich an wie "Leuchte, leuchte kleiner Stern".

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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Mo Jan 17, 2011 7:21 pm

Varon starrte zwischen seinen Fingern gegen die schwarze Wand während eine Träne seine Wange hinunterlief. Er kannte die Melodie. In seinen Kopf hallte die Melodie wieder, wie das unvergässliche Schreien eines Kindes.
Die Geräusche waren verzerrt und ließen ihn hier und da durch Schrille Geräusche zusammenzucken.
Langsam drehte er sich zum Raum. In Mitten des Raumes stand plötzlich ein Bett, in dem ein alter Mann lag. Varron hörte seinen Herzschlag bis zu der Matraze. Er atmete schwer, schloss seine Augen und wurde still. Der Herzschlag verlangsamte sich und hörte schließlich auf. Ein kleines Kind vor dem Bett schaute auf, begann zu weinen und zu trauern. Doch plötzlich verstummte auch er und drehte sich langsam zu Varron um. Seine Haut war bleich und seine Augen leer und glasig. Es schaute Varron tief in die Augen. Schlagartig wurde seine Atmung heftiger und Aggresionen zeichneten sich in seinem Gesicht ab. Er begann intensiver und viel direkter zu starren, als würde er Varron mit seinen Blick aufspießen wollen.
Varrons Diasol begann zu pochen und zu schmerzen. Mit seiner verkrampften Hand packte er sich an seine Brust. Sein Puls stieg an und ein brennender Schmerz aus dem Inneren seiner Brust wuchs mit jeder Sekunde.
Flammen bildeten sich auf seinen Händen, unkontrolliert loderten immer wieder Stichflammen an seinen Fingerspitzen auf. Es war, als würde eine ungeheure Kraft aus seinen Körper drängen und dabei alles in ihm zerreißen.
"Aaaaah!!!!!", schrie er auf, sein Gesicht von Schmerzen gezeichnet.
Er schloss seine Augen. Als er sie wieder öffnete lag vor ihm der dunkle, normale Raum. Schwer atment schaute er auf seine Hände, auf dem nun nur noch eine kleine Flamme über den Ringfinger tanzte. Nur langsam beruhigte sich sein Herzschlag wieder. Er hatte Angst.
Zu gerne hätte er gewusst was hier geschieht. Diese Halluzinationen, die bekannt aussehenden Gesichter, und schließlich die Diasol-Verkrampfung. Was war geschehen?
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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Mo Jan 17, 2011 7:27 pm

Die Musik hörte schlagartig auf und aus der Küche war das Brutzeln von Fett zu hören. Der Geruch von Gebackenen Bohnen und Speck war deutlich zu vernehmen. Das Licht ging erneut an, allerdings diesmal gedämpfter und es war auch kein Kaltlicht, sondern Warmlicht das nun beruhigend auf Varron niederleuchtete.

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Zuletzt von NPC am Sa Jan 22, 2011 7:42 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Mo Jan 17, 2011 7:41 pm

Irgend etwas war dort. Varron lief das Wasser im Mund zusammen, als er die Gerüche wahrnahm. Mit einer kleinen Flamme ging er vorsichtig in die Küche. "Ist da wer?", schrie er, mit einen zittrigen Unterton in der Stimme.
Bereit auf einen Angreifer sprang er in den Eingang der Küche, fand jedoch niemand vor. Auf dem Herd stand eine Pfanne, in der irgendetwas im Fett gebraten wurde. Was war es diesmal? Eine Ratte? Ein Pferdekopf? Eine Kinderleiche?
Er rechnete mit allem. Irgendjemand war da draußen der es auf ihn abgesehen hatte, da war er sich sicher. Doch mit dem was er vorfand hatte er nicht gerechnet.
In der Pfanne brieten ein paar Streifen Speck und verschieden farbene Bohnen. Der Geruch ging Varron direkt ins Gehirn. Schnell nahm er einen Teller aus einen Schrank hinter sich und hätte dabei beinahe ein Glas mit frischen Ananassaft umgestoßen. Sobald die Bohnen fertig aussahen schaufelte er sich direkt die gesammte Pfanne auf den kleinen Teller und aß den Inhalt, obwohl er noch ziemlich heiß war, schnell auf. Durch die Panik hatte er seinen Hunger total vergessen. Er erinnerte sich an die Dose Ravioli, die er vor nicht kurzer Zeit zu sich genommen haben muss, doch sein Zeitgefühl war nicht mehr zuverlässig gewesen, seitdem er in dieser höllischen Dunkelheit lebte.
Auch das Glas trank er mit einen Schluck weg.
Das Essen hatte ihn etwas zufriedener gemacht und sein paranoides Verhalten senkte sich etwas. Erst nachdem er sich auf das Essen gestürzt hatte überlegte er, ob er nicht sehr dumm gewesen war. Was, wenn das Essen vergiftet geworden war? Doch dieser Gedanke war bald schon verflogen. Er vertraute den Menschen, die da draußen all dies taten, kein Stück, doch er wusste, dass sie mit ihn spielten, und eine Vergiftung würde zu schnell sein.
Mit etwas im Magen kam ihn eine Idee. Irgendwo in der Küche muss ein Zugang sein. Er durchwühlte alle Schränke, jede Fuge und jeden Spalt, doch er fand nichts, nichtmals einen Schalter.
Bald schon legte er sich auf sein Bett. Etwas Schlaf würde ihn gut tun.
Und bald darauf schlief er ein.
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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Mo Jan 17, 2011 7:55 pm

In der Nacht... oder war es Tag? passierte nichts weiteres mehr, abgesehen von dem Kühlschrank, der sich auf wundersame Weise füllte. Nun fanden sich in ihm ein großer Käse, noch etwas Speck und Bohnen in der Dose, eine Packung Ananassaft und eine Flashe Apfelsaft. Außerdem war nun ein großes Leib Brot auf dem Tisch in der Küche, neben einer Kerze.

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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Mo Jan 31, 2011 2:03 am

Alpträume rissen Varron aus dem Schlaf. Binnen weniger Sekunden saß er Kerzengerade auf der Mattraze. Leicht keuchend starrte er in die Dunkelheit des Raumes. Es waren andere Alpträume als sonst gewesen.
Zu Beginn war es ein Alptraum wie jeder andere, er handelte von seiner Kindheit. Wieder einmal war er alleine gewesen, und malte ein Bild von maskierten Menschen, dann jedoch veränderte sich die ganze Umgebung. Er sah die Gruppe vor sich. Sie alle waren schwer verletzt und gezeichnet von Blutergüssen, Fleischwunden, Körperteilverlust und Fäule. John hatte nur noch ein Auge und an einem Arm fehlte komplett das Fleisch, Deynas Kopf besaß nur noch eine Linke Kopfälfte, aus der immernoch Blut strömte sowie tiefe Kratzer im Hals und an den Händen, Kiara fehlte eine Hand sowie ein Bein, ihre Bauchdecke war geöffnet. Sie alle standen schwer atmend mit einen starrenden Blick vor ihm.
"Warum hast du uns im Stich gelassen?", flüsterten sie energisch auf ihn ein. Die Stimmen vermischten sich und überlappten sich immer mehr, bis ein tosendes Rauschen entstand.
Sei kam zwischen sie hergesprungen. Er fiebte ängstlich Varron an und zog immer wieder an seiner Hand, doch Varron, der mittlerweile schockiert auf dem Boden saß, konnte nichts tun. Sei fiebte immer lauter und sah dabei John tief in die Augen, er solle ihm helfen.
Die Sillouhette eines Mannes trat direkt hinter ihn. Ein Klicken war zu hören, danach fiel ein Schuss, und Sei sackte tot auf den Boden. Nach diesen Moment war Varron aufgewacht.
Das Rauschen des Flüsterns war immernoch zu hören, wie ein Schleier, der sich erst langsam legte. "Hört auf!", rief er zusammengekauert.
Nach und Nach verschwanden die Bilder aus seinem Kopf und es wurde ruhig.
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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Sa Dez 03, 2011 6:53 pm

Varron saß auf der Mattraze in einer Ecke. Es ist schon etwas Zeit vergangen, Varron war bis dahin zwei mal eingeschlafen, das war die einzige Zeitrechnung, die noch funktionierte, seit der letzte Terror auf ihn niederprasselte.
Langsam war er am Eindösen. Nur ein wenig Ruhe...
Wie mit einen Blitzschlag flackerten schnell hintereinander helle Lichtblitze durch den Raum. Ohne Vorankündigung erfasste Varron eine Welle von merkwürdigen, ohrenbeteubenden Geräuschen.
Lautes Kratzen und Schaben, als käme es aus den Wänden um ihn herum, als wären es Bestien, die sich zu ihn durchwühlen wollen und ihn den Gar ausmachen wollten, ließ eine Gänsehaut über ihn fahren.
Er hörte ihre Schreie, hörte das Trommeln ihres Herzens, als lägen sie neben ihn und er hörte ihr Quitschen, ein noch nie zuvor gehörtes Geräusch. Varron sprang auf die Beine, sich krümmend von dieser Terrorwelle.
"Verschwindet!", rief er, doch die Kraft seiner Stimme war fort. Bald würden sie ihn haben, es dauert nicht mehr lange...bald...
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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Do Dez 08, 2011 11:54 pm

Varron traute seinen Augen nicht, als aus dem Flur ein künstlich wirkendes, kaltes Licht aus einer Öffnung ströhmte, die er noch nie zuvor sah. Wie gebannt starrte er auf diese Öffnung, in der sich ein Schatten zu bewegen schien.
Sie sind da, dachte Varron panisch. Es ist so weit, die Bestien kommen um mir den Gar auszumachen. Hastig starrte Varron auf die kaum sichtbare, schwarze Wand hinter sich, kratzte an ihr wie eine verirrte Katze und suchte nach einer Fluchtmöglichkeit. Doch...es gab keine Flucht. Es gab nur den Kampf.
So leicht werden sie mich nicht bekommen, dachte Varron sich. Er würde nicht einfach aufgeben!
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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Fr Dez 09, 2011 12:00 am

Port Krystias--->

Vorsichtig ging John Schritt für Schritt vorwärts. Allmählich gewöhnten sich seine Augen an die Dunkelheit und er erkannte, dass er sich in einem der Räume befinden musste, die durch Kameras beobachtet wurden. Der wohnungsähnliche Raum war indes immer deutlicher zu erkennen, nur eine schemenhafte Gestallt war nicht identifizierbar.
"Varron, bist du das?"
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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Fr Dez 09, 2011 12:03 am

Etwas leuchtete in der Dunkelheit des Raumes auf und schoss auf die Gestalt, die die Räumlichkeiten betrat zu. Varron hatte kein Gehör für das, was diese Bestien von sich gaben. Wutentbrand schaute er nur auf die Gestalt im Gegenlicht. Das soll die Rache für all das hier werden. Ohne das auftreffen des ersten Feuerballs abzuwarten schoss er einen zweiten in die Richtung des Wesens. Er schwankte etwas. Sein Körper war plötzliche, gezielte Kraftentladungen nicht mehr gewöhnt.
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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   So Dez 11, 2011 11:14 pm

--> Port Krystias

Als Tanner den Raum betrat, flogen ihm direkt Feuerbälle entgegen. Sei und Kiara machten einen Schritt zurück, dann grinste Kiara schadenfroh. Irgendwie amüsierte sie das doch sehr.
"Dafür dass du so lange hier warst bist du ziemlich energisch Varron! Du solltest etwas dankbarer sein!", meinte Kiara dann und seufzte bespaßt.
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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   So Dez 11, 2011 11:21 pm

Varron hörte irgendwelche Rufe, konnte sie aber nicht richtig verstehen. Die vorher gefeuerten Feuerbälle knallten gegen die Betonwände und den Boden und verfehlten ihr Ziel. Varron bildete neue Feuerbälle, die deutlich kleiner waren und ihn deutlich schwerer zu schaffen machten. Auch diese schleuderte er in die ungefähre Richtung. Doch schließlich wankte er stärker und musste sich an der Wand abstützen. Schwer atmend schaute er auf die beiden Gestalten. Er erinnerte sich an die Rufe, die er gehört hat. Erst nach und Nach begriff er ihren Inhalt, als summten sie in seinem Kopf nach. "Ki...Kiara?", murmelte er zwischen seinen hektischen Ein und Ausatmen.
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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Mo Dez 12, 2011 4:45 pm

Sei, der sich hinter Kiara versteckt hatte, sah nun etwas eingeschüchtert hinter ihr hervor, ging dann vorsichtig näher an Varron heran und hockte sich vor ihn, um ihn fragend an zu sehen.
"Du bist ja schwerer zu finden als eine Nadel im Heuhaufen!", meinte Kiara dann und trat ebenfalls näher.
"Steh' auf!", sagte sie dann und hielt Varron ihre Hand hin.
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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Mo Dez 12, 2011 5:28 pm

Varron traute seinen Augen nicht. War das etwa Sei, der vor ihm stand? War das Kiara, die dort ihre Hand anbot? Und das dahinten, war das wirklich John? Passierte das hier wirklich? Wackelig auf den Knien erstreckte er seine Hand zu ihrer, umklammerte sie feste. Ja...es schien real zu sein. er spürte ihre Haut, sogar ihre Wärme...
Langsam wanderte sein Blick den Arm hinauf und fing sich in Kiaras Augen. "Ki...Kiara!", rief er schließlich und zog sich hoch, umklammerte sie und drückte sie und Sei an sich: "Ihr seid es wirklich!" Tränen sammelten sich in seinen zugekniffenen Augen. Ist es wirklich vorbei? Erst jetzt spürte er, wie alle Last, die Angst, die Einsamkeit, wie Gewichte von seinen Schultern glitten und wegvielen. Kraft sammelte sich in ihm.
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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Mo Dez 12, 2011 5:36 pm

Als Varron sie plötzlich an sich drückte zuckte Kiara kurz zusammen, sah völlig irritiert einfach gerade aus, wand dann ihr Gesicht ab und schwieg einen Moment. Es war ihr sichtlich unangenehm, dass Varron sich so an sie drückte.
"I-... Ist ja okay! Mann! Ist ja peinlich sowas!", brummte Kiara etwas verlegen, während Sei sich schnurrend an die beiden kuschelte. Ihm gefiel das ganz offensichtlich sehr gut.
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BeitragThema: Re: Die dunkle Wohnung   Mo Dez 12, 2011 7:13 pm

Etwas keuchend stand John da. Einige der Feuerbälle hätten ihn fast getroffen, doch als Varron schließlich realisiert hatte wer sie waren, hat auch der Beschuss durch Feuerbällen aufgehört.
Jetzt sah John einfach zu, wie Varron Kiara umklammerte. Leicht schelmisch lächelnd, da ihn die momenten Konzeptlosigkeit Kiaras doch etwas belustigte, ließ er sich vorsichtig auf den Boden fallen. Erst jetzt bemerkte er, wie eine scheinbare Last von ihm ging. Es hat lange gedauert, so schien es ihm jedenfalls, denn er wusste es nicht genau, aber sie hatten Varron gefunden.
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