Kirantis

Die Vergangenheit zieht lange Schatten, die auch die Zukunft verändern können.
 
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 Der alte Fischerhafen

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ャラジ

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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Sa Okt 23, 2010 7:25 pm

Sei sah sich neugierig in dem Raum um, während Kiara ein wenig entnervt darauf achtete, dass er nichts anstellte. Sie hatte sich in der Zwischenzeit einen Stuhl geholt und saß in der Nähe des Bettes. John war eingepennt und sie fand es nicht sonderlich reizvoll dort zu sitzen und zu warten.
"Oh mann... Wie kann man nur so unaufmerksam sein wie dieser Typ?!" murmelte sie vor sich hin.
Sei beugte sich zu Varron und schleckte ihm fürsorglich über die Wange. Er fand, dass er lang genug geschlafen hatte und lieber mit ihm spielen sollte.
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Deyna

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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Sa Okt 23, 2010 9:19 pm

Deyna ging aus dem Raum als John sich setzte.
SIe verließ das Krankenhaus und ging in eine etwas kleinere Seitenstraße. Hier waren nicht so viele Menschen. Sie schaute sich kurz um und rannte! Sie spielte ihre Geschwindigkeit voll aus. Kiara sagte, es gäbe einen Wald hier. Sie musste etwas suchen, aber dieses "Suchen" dauerte etwa 10 Minuten.
Sie fand einen schönen grünen Wald. Sie suchte sich eine Stelle tief drinnen und blieb einen kurzen Moment stehen. Sie schaltete ihren Jagdinstinkt ein und verließ sich ganz auf ihr Gehör. Zusätzlich forderte sie Wind und Luft auf sich an der Suche zu beteiligen. Deyna schloss die Augen. Sie hörte ein rascheln von rechts oben. Sie bewegte sich schnell, schwebte fast. Ihr Opfer würde eine Art Puma sein. Er war groß und gut genährt. Sehr gut! dachte sie. Sie schwang sich auf einen Baum, ließ ihre Beute aber nicht aus den Augen. Der Puma lief ahnungslos weiter. Dann sprang sie mit großer Geschwindigkeit neben ihn und bevor er realisierte, dass es da jemand neben ihm gab, hatte Deyna schon ihre Zähne in seinem Körper und saugte. Der Puma versuchte sich noch kurz zu wehren und fiel schließlich leblos auf den Boden als Deyna fertig war.Ihr Blutdurst war gestillt. Als Jungvampir hätte sie mehrere Pumas gebraucht. Inzwischen reichte ein großes Tier für etwa ein bis anderthalb Monate. Zwei kleinere wären auch in Ordnung. Jetzt fühlte sie sich wieder gut.
"Wunderbar! Du hast dich wirklich gemacht!" sagte eine Stimme hinter ihr. Erschrocken drehte sie sich um. Die Stimme war ihr vertraut, aber es war nicht Varron oder John und auch nicht Kiara.
Als sie sah wer es war verdrehte sie die Augen.
"Jean!" sagte sie verärgert und verzog das Gesicht. "Was tust du hier?" dabei ging sie auf Abstand...
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John Tanner

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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   So Okt 24, 2010 3:39 pm

John ging einen schmalen, dunklen Gang entlang. Hohe Backsteinmauern erhobensich neben und es herrschte ein dichter Nebel, der ein Vorankommen kaum möglich machte. Langsam tastete er sich an der Backsteinmauer endlang. Die Kälte fraß sich langsam in seine Hände und allmählich konnte er die raue Fläche der Mauer nicht mehr fühlen. Schritt für Schritt tastete er sich weiter vorwärts, einem fernen Licht entgegen, dass schwach durch den Nebel schien.
Das Licht kam immer näher, es wurde heller und wieß immer stärker den Weg. Irgendwann viel John in einen Lauf und wurde immer schneller. Bald war das Licht so stark, dass es ihn blendete und plötzlich wurde alles so hell, dass John seine Tauben Hände hochriss, um sein Gesicht zu verdecken. Das Licht jedoch, brach durch die Deckung seiner Hände, wodurch John regelrecht um geworfen wurde. Der Nebel verschwand im Licht und auch die Mauern konnte er nicht mehr erkennen. John schrie auf.
Er öffnete seine Augen, blickte sich um. Das Licht war verschwunden nur noch eine kleine Kerze leuchtete auf einem schmalen Pult. Sie erhellte einen kleinen Raum, der lediglich aus dem Pult und einem Stuhl bestand. John stand auf und klopfte sich die Hose sauber. Staub wirbelte auf, sodass John husten musste. Als der Staub sich wieder gelegt hatte, sah er sich den Raum weiter an. Direkt hinter ihm war eine Tür, durch die er gekommen sein musste. Er wandte sich dem Pult zu. Auch auf dem häufte sich eine dicke Schicht staub. Er öffnete eine Schublade, bedacht dabei keinen weiteren Staub aufzuwirbeln. In der Schublade befand sich eine Pergamentrolle, die mit einer dünnen Schnur zusammengehalten wurde. John holte das Pergament heraus und schloss die Schublade. Er hielt das Pergament ins Licht der Kerze. Das Papier war bereits rissig, deshalb zog er nur sehr vorsichtig die Schnur über die Rolle.
Ein plötzlicher Knall ließ John erschrecken. Er sprang auf und ließ die Rolle fallen. Ein großer Mann stand auf der Schwelle der Tür. "Wen haben wir den da?" Er grinste.
John zitterte vom Schock. Der Mann hatte eine angsteinflößende Aura, die ihn jedoch erstarren ließ. "Wer sind sie?", fragte er stotternd.
Der Mann kam einen Schritt näher, sodass John fast sein Gesicht im Schein der Kerze erkennen konnte.
"Corel!"

John schrack auf. Er stand direkt neben dem Krankenbett von Varron, immer noch das letzte Wort des Mannes auf den Lippen.
"Corel.", flüsterte er nur.
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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   So Okt 24, 2010 4:14 pm

"Hast du mich nicht vermisst?" Jean war der perfekte Schauspieler.
"Wieso sollte ich?"Deyna zog eine Augenbraue hoch.
Jean lächelte. Er hatte sich kein bisschen verändert in den Jahren, wo sie sich nicht gesehen hatten.
"Ich bin untröstlich..." er seuftzte gespielt. "Deyna ich muss sagen, dass ich dich sehr vermiss habe. Das Vampirsein steht dir gut. Du wirst immer schöner." er lachte.
Deyna entfuhr ein Knurren. Sie hasste es wenn etwas nicht ehrlich gemeint war.
"Du kannst mit dem Schleimen aufhören! Es nützt ja doch nichts." die letzten Worte betonte sie und grinste Jean an. Einen Moment lang sah es so aus, als würde er ein finsteres ehrliches Lächeln auflegen. Er verfiel aber sofort wieder in seine theatralische Ader. "Liebes, warum bist du den so launisch? Ich freute mich sehr darüber als der Wind mir verriet, dass du hier in diesem Gebiet bist." Oh mann, das war wahr! Leider hatte Jean auch eine Affinität zur Luft. Ich bin selber schuld.dachte sie verärgert.
"Jean! Tu uns beiden einen Gefallen und verschwinde. Es ist 100 Jahre her, dass ich irgendein Gefühl dir gegenüber hatte. Ich werde jetzt gehen und ich will dich nicht dabei haben." Deyna drehte sich um und setzte gerade zum gehen an. "Oh ja,es ist lange her... Aber die Dinge, die ich weiß sind immer noch wahr. Welches Lied hast du immer gesungen? Das Schlaflied, was deine Mutter dir immer vorgesungen hat? Das hast du besonders dann gesungen als sie gestorben ist." Sie blieb stehen. Volltreffer! Ihre Augen weiteten sich. Sie fühlte förmlich wie die Wut ihren Kampfgeist weckte. Sie drehte sich um, sprang auf ihn zu und wollte ihm die Kehle ausreißen. Dumm gelaufen. Jean ist der Stärkere. Er hielt Deyna auf und presste sie gegen einen Baum. Er kam ihr so nahe, dass sich fast ihre Nasenspitzen berührten. "Netter Versuch, Liebes!" sagte er finster. So ein Arsch. Er hatte ihre Mutter als alte Frau umgebracht. Und da war der Punkt, wo sie aufhörte ihn zu lieben. Sie war naiv und dumm, was ihn anging. Eigentlich lustig. Er wusste alles über sie und sie nichts über ihn, obwohl sie lange Zeit miteinander verbracht haben. Sie dachte auch Jean wäre ihr Gefährte gewesen, aber wenn er das gewesen wäre, hätte sie ihn selbst dann noch geliebt, wenn er ihre Mutter umgebracht hätte. Also war er es definitiv nicht. "Lass mich los! Du bist selber schuld!" Jean ließ sie los und lächelte sie nur an. Deyna drehte sich um und rannte in Richtung Krankenhaus.
"Wir sehen uns wieder, Liebes!" dann war es im Wald wieder still...
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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Di Okt 26, 2010 8:04 pm

Die Maske näherte sich langsam dem Fenster. Auch das Stöhnen ertönte immer lauter. Angsterfüllt drückte Varron sich an die entgegengesetzte Wand. So feste er konnte drückte er seine Augen zu. "Das ist nur ein Traum", sagte er sich immer wieder.
Es wurde still. Überrascht von der Stille öffnete er wieder seine Augen und drehte sich um. Nur wenige Zentimeter von seinem Gesicht schwebte die Maske, hinter ihr war nichts.
Ein Schrei ertönte von irgendwo aus dem Nebel.

Schweißgebadet öffnete Varron seine Augen. Sein gesammter Körper schmerzte. Grelles, weißes Licht ströhmte in seine Augen, sodass er zuerst mehrmals blinzeln musste, bevor er etwas erkennen konnte. Langsam schärfte sich sein Blick. Er erkannte eine gekachelte Decke, ein paar Neonröhren und neben seinen Kopf Sei, der ihn wie immer freundlich anlächelte.

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ャラジ

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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Di Okt 26, 2010 8:57 pm

Sei strahlte Varron an. Offensichtlich frreute er sich, dass er endlich wieder wach war. Glücklich schlechte er nocheinmal über Varrons Wange. "Nya~ <3" quiekte er.
Kiara saß neben dem Bett. Sie würde nichts weiter sagen, einfach warten. Nie würde sie es zugeben, aber sie war erleichtert, dass er aufwachte. Sie sah ihn nicht an. "Wie geht's dir?" fragte sie relativ leise.
"Sei hat sich Sorgen gemacht." fübgte sie noch hinzu, sah dann zu dem Kleinen, der direkt bei Varron saß, dann zu Varron selsbt.
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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Di Okt 26, 2010 9:12 pm

Varron lächelte, auch wenn die Schmerzen ihn nicht dazu leiteten. Er wollte wie immer Sei durch das Haar gehen, doch alleine das anspannen von einen Muskel sorgte für höllischen Schmerz. "Hey", sagte er. Noch immer klimmten die vergangenen Träume in seinen Kopf nach.
Alles brummte. "Mein Schädel brummt, aber sonst gehts mir gut", sagte er leise. Er schaute in Kiaras Gesicht. Für einen kurzen Moment glaubte er etwas glückliches, nein eher erleichtertes in ihren Gesicht zu sehen, doch kurz darauf verschwand es wieder in ihrer kalten Maskerade.
Wahrscheinlich hatte er es sich nur eingebildet, dachte Varron.
Er war froh, dass Kiara ihn ins Krankenhaus gebracht hatte, wo er sich nun anscheinend befand, doch was war passiert?
Er versuchte sich zu erinnern. Irgendetwas war gegen ihn gerast. Es war schnell und hart gewesen. Möglicher Weise ein Auto?
Dann erinnerte er sich wieder. Schamesröte stieg in ihm auf als er realisierte wie unaufmerksam er gewesen war.
"Danke", sagte er.
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John Tanner

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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Di Okt 26, 2010 9:38 pm

Der Schreck ließ ihn eine Zeit lang starr nach vorne starren, bevor er überhaupt bemerkt, dass etwas passiert war. Im gleichen Moment wie er aufgewacht war, schien auch Varron aufgewacht sein. Deshalb schien ihn keiner bemerkt zu haben.
"Varron! Gut das du wieder da bist.", sagte John. "Du hast da was schönes angestellt." Er grinste.
"Wenigstens hast du jetzt ein gemütliches Bett." John streckte sich, um den Schlaf aus seinen Gliedern zu bekommen, und ließ sich dann wieder auf den Stuhl fallen.
Etwas schoß ihm durch den Kopf. Er hatte es nur kurz vergessen, doch der Traum war immer noch klar besonders der Name.
"Corel.", murmelte er noch einmal unbewusst.
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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Mi Okt 27, 2010 7:54 pm

Deyna ging kurz vor dem Krankenhaus wieder wie ein normaler Mensch gehen würde. Sie huschte durch den Eingang und eilte zu Varrons Zimmer. Sie klopfte und öffnete die Tür.
Kurz schaute sie sich im Raum um. Kiara war aufgetaucht mit Sei. Deyna lächelte kurz. Auch John war noch anwesend, allerdings schien er über etwas zu grübeln.
Als sie zu Varrons Bett sah, fiel ihr ein Stein vom Herzen.
"Varron! Da bist du ja wieder! Oh wie schön. Wie geht es dir?" fragte sie ihn erfreut.
"Brauchst du irgendetwas? Der Arzt muss die Nachricht eh erfahren." sie lachte kurz herzlich und schloss die Tür hinter sich...
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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Do Okt 28, 2010 3:52 pm

"Ehm Hallo!", sagte er und lächelte ebenfalls. Varron hasste es im Mittelpunkt zu stehen, doch es wäre sehr unhöflich, etwas dagegen zu sagen.
Mit gemischten Gefühlen sah er Deyna an. Er mochte ihre mysteriöse Art, doch wenn er eins an ihr nicht mochte, dann war es ihre aufdringliche, hektische und höchst emotionale Art, sich auszudrücken. Er wusste nicht, was ihr in der Vergangenheit passiert war, doch anscheinend war sie lange Zeit sehr einsam gewesen dass sie nun immer so auftrat, wie sie es jetzt ein weiteres mal tut.
Er schaute zu John: "War ich lange weg gewesen?"
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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Do Okt 28, 2010 7:16 pm

Wieder wurde John aus seinen Gedangen gerissen, wodurch er sich wieder auf Varron konzentrierte und erneut lächelte. "Wenn ich wüsste wie lange ich geschlafen habe, könnte ich es dir sagen." Er wurde wieder ernst. "Aber es waren nur ein paar Stunden. Hauptsache, du kommst wieder auf die Beine."
John stand auf und ging auf die Tür zu. "Wenn ihr nichts dagegen habt. Ich muss ein paar Geschäfte erledigen." Wieder grinste er ein wenig, worauf er gar nicht auf eine mögliche Antwort wartete, die Tür aufriss und aus dem Krankenzimmer trat. Er berichtete der Krankenschwester kurz, dass Varron wieder aufgewacht sei und es ihm gut ginge, und ging dann auf das Treppenhaus zu.
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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Do Okt 28, 2010 7:25 pm

Deyna konnte Varrons Lächeln nicht einordnen. Ich wollte nur nett sein. Immerhin wäre er fast gestorben. dachte sie kurz und zuckte mit den Schultern. Sie setzte sich auf den einzig freien Stuhl der noch im Raum war. Er war in einer Ecke, etwas weiter vom Bett weg. Sie setzte sich, schaute aus dem Fenster und lauschte nebenbei den Gesprächen im Raum. Sie war eben fürsorglich und... plötzlich huschte etwas an dem Fenster vorbei. Ein normaler Mensch hätte nichts erkannt. Aber sie erkannte wer es war. Jean! Sie grübelte. Na gut... Lass ihn doch hier rumspucken. dachte sie und sendete Signale an die Erde...
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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Mo Nov 01, 2010 10:26 am

Wohin wohl John wieder hin will?, dachte Varron und grübelte kurz. Er schaute aus dem Fenster. Ein paar Möven kreisten über der Stadt. Das Meer türmte sich wie eine blaue Wand am Horizont ab. Glockenläuten ertönte über der Stadt. Es waren viele verschiedene Glocken, die eine bestimmte Melodie durch die Luft summen ließen. Aus irgend einen Grund kam ihn diese Melodie so bekannt vor, doch er konnte sich nicht erinnern weshalb.
"Woher kommen diese Glockenschläge?", fragte er Kiara ohne seinen Blick abzuwenden.
Die Türe öffnete sich und ein Mann in einem weißen Kittel kam in den Raum. Er gab jeden seine Hand. Zuletzt auch Varron. "Nun, wie ich sehe sind sie aufgewacht", sagte er: "Ich bin Dr. Morian." Er holte eine Taschenlampe heraus und läuchtete Varron in die Augen um dessen Reflexe zu testen. "Das sieht eigenlich gut aus, doch wir lassen sie doch lieber über Nacht hier und werden ein paar Untersuchungen machen."

Bald schon verließ er wieder das Zimmer nachdem er ein paar Witze gemacht hatte, die Varron nicht wirklich lustig fand.
"Ich hasse Krankenhäuser", sagte er und säufzte.
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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Mo Nov 01, 2010 2:25 pm

Kiara vernahm die Frage, antwortete nur knapp. "Vom alten Glockenturm vermutlich."
Kurz schwieg sie und fügte dann noch etwas an. "Ein paar vielleicht auch von kleinen Kirchen und sowas..."
Sie mochte den Klang der Glocken nicht besonders, empfand ihn eher als störend, aber Sei fand es toll. Er konnte sich ohnehin an fast allem begeistern. Irgendwie war es, als sei der Kleine darum bemüht, seine geliebte Kiara auch einmal für etwas begeistern zu können. Wahrscheinlich wirkte es wirklich nur so und es war ihn Wahrheit nur eine der Eigenschaften, die jedes Kind in dem Alter wohl hatte.
Den Arzt beachtete sie nicht wirklich. Sie mochte diese Typen nicht. Wie lustig sie sich fanden, wenn sie dumme Witze machten... Einfach zum kotzen! Ein Glück, dass er nicht lange blieb.
"Kann ich verstehen." murmelte Kiara auf Varrons Aussage.
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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Mo Nov 01, 2010 9:33 pm

John trocknete sich die Hände mit dem Papier vom Waschbecken. Das Papier fiel in einen Mülleimer und John ging wieder auf den Gang zurück. Es wusselten verschiedene Arzthelfer und Krankenschwestern über den Gang. Er zwängte sich durch die Massen, quetschte sich an Ärzten vorbei und ließ eine Notaufnahme vorbei. Er blickte den Arzten hinterher, die das Patientenbett rassant um die Ecke schoben.
Einige Zeit später kam er wieder an Varrons Krankenzimmer vorbei. Ein Mann im Kittel verließ den Raum, aber statt an ihm vorbei wieder zurück in den Raum zu gehen, wandte er sich zum Ausgang. Etwas Zeit alleine würde ihm sicher gut tun.
Genüsslich atmete er die frische Luft vorm Krankenhaus ein. Glocken schallten durch die Stadt und ein paar Pärchen gingen durch die Straße. John blickte das Krankenhaus hoch. Irgendwo da musste das Fenster zu Varrons Zimmer sein. Das Krankenhaus war schon etwas heruntergekommen, die Meerluft tat dem Putz deutlich nicht gut. Plötzlich stutzte John. Er hatte einen Schatten an der Häuserwand endlang rassen sehen. Oder etwa nicht? Er blinzelte. Es nichts zu sehen.
Er ging wieder zurück ins Krankenhaus und in das Krankenzimmer. Er öffnete die Tür und trat ein.
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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Mi Nov 03, 2010 9:59 pm

John trat wieder in das Zimmer. Deyna schaute kurz auf. Sie hatte eigentlich den perfekten Beobachtungswinkel. Sie war weiter von Varrons Bett weg. Sie konnte das Geschehen beobachten, wie im Kino. Als ob die anderen sie nicht wahrnehmen, sie aber trotzdem mitten drin ist.
Sie wendete sich wieder ab und schaute aus dem Fenster..
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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Do Nov 11, 2010 10:27 pm

Eine Weile stand John im Raum ohne etwas zu sagen. Er wieder über seinen Traum nachgedacht. Er war eppicht darauf den Mann zu finden, egal was es kostete. Schweigen war in die Runde eingebrochen, seitdem er wieder ins Zimmer gekommen war. Ob diese bereits vor seinem auftauchen bestand wusste John nicht, jedoch wollte er dieses Schweigen nun brechen.
"Was werden wir den als nächstes machen?", fragte er. "Was gibt es hier so?"
Er schaute alle der Reihe nach an, bis er bei Deyna ankam, die leicht abwesend aus dem Fenster starrte.
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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Di Nov 16, 2010 10:36 pm

Deyna schärfte ihren Blick. Er war da. Ganz in der Nähe.
Ich will keine Schwierigkeiten... sie ballte eine Faust. Pech nur, dass sie eine Prägung mit Jean hatte. Diese kann nur aufgehoben werden, wenn sie das Blut von jemand anderen trinken würde. Dann wäre auch der Bezug zu ihr weg. Wo sollte ich jemanden jetzt auf die schnelle finden? Sie wollte eigentlich damit warten, bis sie einen Gefährten fand. Ihr Schöpfer hatte ihr nur kurz erzählt, dass ein Gefährte manchmal näher ist als man denkt. Jean war es nicht. Sie schickte einen stärkeren Wind nach draußen und wandte sich einen kurzen Moment den anderen zu.
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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Do Nov 18, 2010 10:24 pm

Die Türe öffnete sich erneut und die Krankenschwester kam herein: "Die Besuchszeit ist nun zuende. Bitte lassen sie die Patienten jetzt ruhen.", sagte sie und schickte die Gäste hinaus.
Bald schon lag er im dunklen Raum, die Augen offen gehalten. Eine Laterne spendete etwas Licht, das leicht durch die Vorhänge schimmerte.
Varron war in Gedanken versunnken. Was würde ihn noch erwarten? Er war froh, bald schon dieses nach Desinfizierungsmittel riechendes Gebäude verlassen zu können. Ein Schatten huschte an seinem Fenster vorbei. Erschrocken starrte er hinaus in den Nachthimmel. War es nur eine Einbildung?, überlegte er. Er vernahm leise Schritte auf dem Gang
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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Do Nov 18, 2010 10:48 pm

Sie wurden also rausgeworfen, doch seine Frage, was sie nun machen sollten, war immer noch nicht beantwortet. Varron musste also erst einmal im Krankenhaus bleiben. Doch was würden sie machen. EineBleibe wäre ganz nett für den Anfang, dachte John. Er schaute hinauf in den Sternenhimmel. Es war eine wolkenlose Nacht und es war fast Vollmond. Ein leichter Nebel hing über der Stadt, der durch das Mondlicht mystisch erleuchtet wurde. John dachte an den Traum, auch da hatte er solch einen Nebel gesehen.
Plötzlich verdunkelte ein Schatten den Mond für einen Moment. John folgte ihm. Er war an der Krankenhauswand und huschte weiter. John verlor ihn kurz aus dem Auge. Auf einmal krachte es. Die Glasstüre des Krankenhauses zersprang in kleine Splitter und der Schatten huschte hindurch.
"Was zur Hölle?!"
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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Do Nov 18, 2010 11:02 pm

Die Schritte verstummten vor seiner Türe. Eine Minute war es vollständig ruhig, dann erlosch das Licht auf den Gang. Die Türe sprang auf, doch Varron erkannte nur eine schemenhafte Gestalt. Der Schatten verharrte einen Moment dort, dann sprintete er auf Varron zu. Was zum Teufel?, fragte er sich und wollte einen Flammenball zur Verteidigung bilden. Doch erschreckender Weise funktionierte es nicht. Sein Blick wanderte kurz auf seine Hände, dann auf den Schatten, der nun neben seinen Bett stand. Nur ein kurzes Grinsen vermerkte er.

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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Do Nov 18, 2010 11:11 pm

John lief los, dem Schatte hinterher. Er beachtete die anderen beiden nicht weiter und lief. Durch die zersplitterten Tür, am Empfangsschalter vorbei, ein Treppe hoch, brach durch eine weitere Tür, rollte sich ab und lief weiter. Er erreichte Varrons Zimmer. Die Tür stand offen. John befürchtete das Schlimmste. Er lief noch schneller und erreichte die Tür. Das Zimmer war verwüstet, die Tür aus den Angeln gerissen und das Fenster offen. Die Gardienen flatterten in der milden Nachtbriese, doch von Varron war keine Spur.
"Scheiße!"
Er rannte zum Fenster, in der Hoffnung irgendeine Spur zu finden, doch da war nichts. John drehte sich um und starrte entsetzt ins Zimmer. Was war nur passiert?
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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Mo Nov 22, 2010 6:58 pm

Als John an ihnen vorbei schoss, rannte Sei hinter ihm her. Vermutlich veranlasste ihn bloß einer seiner angeborenen Instinkte dazu. Kiara seufzte kurz und lief dem Kleinen nach.
"Sei! Du sollst nicht ständig abhauen verdammt!", rief sie ihm hinterher.
Ein Stück weiter entfernt sah sie dann auch schon John stehen, direkt hinter ihm Sei. Leicht entnervt seufzte sie auf und ging zu ihnen.
"Hey! Was ist hier los?!", murmelte sie und sah John ernst an.
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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Mi Nov 24, 2010 9:04 pm

Die Schwester bat zur Nachtruhe. Als sie aus dem Krankenhaus waren schaute Deyna sich um. Er ist weg! Naja was hieß weg. Jean war bestimmt in der Nähe, aber er lungerte nicht mehr vor dem Krankenhaus rum. Der Wind sendete ihr keine Signale. Sie wurde misstrauisch. Dieser Dreckskerl. Er soll uns in Ruhe lassen. Kurz blitzten ihre Augen auf, bis sie vernahm, dass John wieder ins Krankenhaus sprintete. Was ist passiert? Sie vergaß alles direkt und lief Kiara hinterher, die auch bemerkt zu haben schien, dass etwas nicht stimmte. Sie rannte, menschenmäßig, hinter Kiara her und als sie an Varrons Zimmer stehen blieben vermerkte Deyna nur eins. "Varron!Wo ist er? Was ist passiert?"
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BeitragThema: Re: Der alte Fischerhafen   Do Nov 25, 2010 9:54 pm

Kurz nach ihm tauchen Kiara und Deyna auf. Er drehte sich um und starrte sie ausdruckslos an. Einen Moment schwieg er, dann seufzte er schwer.
"Er ist weg!"
Wut brodelte in ihm auf und er schlug gegen ein Nachtsschränkchen. Wäre er doch nur schneller gewesen. "Dieser Schatten hat ihn mitgenommen. Ich konnte nichts mehr tun. John ließ sich gegen die Wand fallen. Der Aufprall schmerzte ein wenig, doch er ignorierte ihn. Diese Stadt hat bis jetzt nur unheil gebracht., dachte er nur.
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